KET Talks:
Die LGBTIQ+-Intergruppe im Europäischen Parlament
Erste Folge mit den MdEPs Kim Van Sparrentak & Marc Angel
Die neue Staffel von KET Talks wird heute in Zusammenarbeit mit Forbidden Colours, einer belgischen Non-Profit-Organisation, die LGBTIQ+-Personen in Europa stärkt, und dem KET Magazine, Brüssels Queer Magazine, gestartet. Moderiert von Rémy Bonny und Vincent Reillon von Forbidden Colours, wird diese neue Version unseres Podcasts Brüssel mit dem Rest Europas zu wichtigen Themen für die LGBTIQ+-Gemeinschaft verbinden. Für die erste Folge werden Rémy und Vincent von Kim van Sparrentak und Marc Angel, den beiden Ko-Vorsitzenden der LGBTI-Intergruppe des Europäischen Parlaments, begleitet.
Eine Zusammenarbeit zwischen KET Magazine und Forbidden Colours
Forbidden Colours wurde 2019 als belgische NGO gegründet, die sich auf die Schnittstelle von LGBTIQ+-Rechten und demokratischer Sicherheit konzentriert. Der Verein verwaltet einen Fonds in der König-Baudouin-Stiftung, um Basisprojekte in ganz Europa zu unterstützen. Im Jahr 2022 finanzierte Forbidden Colours Unterkünfte für ukrainische LGBTIQ+-Geflüchtete in Polen, Ungarn und Rumänien. Es unterstützte auch die Budapest Pride sowie ein Projekt zur Bewertung von Gymnasien in Polen hinsichtlich ihrer LGBTIQ+-Inklusivität.
Neben seinen Fundraising-Aktivitäten setzt sich Forbidden Colours bei der nationalen Regierung und den EU-Institutionen für die Rechte von LGBTIQ+-Personen ein. Es arbeitet daran, sogenannte „Anti-Gender“- und „Anti-LGBTIQ+“-Bewegungen in Europa sowie die Sündenbock-Rolle von LGBTIQ+-Personen durch autokratische Regierungen zu bekämpfen. In diesem Zusammenhang war Forbidden Colours beispielsweise das erste, das die Vorbereitung des im letzten Jahr in Ungarn verabschiedeten „Anti-LGBTIQ+-Propaganda“-Gesetzes enthüllte.
Da beide Organisationen in Brüssel ansässig sind, haben KET Magazine und Forbidden Colours beschlossen, sich zusammenzuschließen, um eine neue und engagiertere Version von KET Talks zu schaffen.
Eine engagiertere Staffel von KET Talks
Das Ende der COVID-Beschränkungen, die die Gäste in früheren Staffeln einschränkten, bietet Möglichkeiten, mit Aktivisten aus ganz Europa in Kontakt zu treten. Diese neue Staffel von KET Talks wird die Diskussion über LGBTIQ+-Themen vor Ort in verschiedenen Teilen Europas eröffnen, wobei eine Brüsseler Perspektive beibehalten wird.
Die Episoden werden verschiedene Aspekte der Rückschläge beim Zugang von LGBTIQ+-Personen zu ihren Menschenrechten beleuchten. Sie werden auch darüber nachdenken, wie sich diese Rückschläge auf die Situation der LGBTIQ+-Gemeinschaft in Brüssel auswirken.
Engagierter, vielfältiger, europäischer – Sie werden einige Entwicklungen hören.
Eine Diskussion mit den beiden Ko-Vorsitzenden der LGBTI-Intergruppe des Europäischen Parlaments
In der ersten Folge besuchten Vincent und Rémy das Europäische Parlament, um ein Gespräch mit Kim van Sparrentak und Marc Angel, den beiden Ko-Vorsitzenden der LGBTI-Intergruppe, zu führen. Diese Intergruppe versammelt mehr als 150 Mitglieder des Europäischen Parlaments aus verschiedenen politischen Parteien zur Unterstützung und Förderung der Gleichstellung von LGBTI-Personen.
Mit ihren Gästen ziehen Vincent und Rémy Lehren aus der Europride, die im September 2022 in Belgrad stattfand. Sie diskutieren auch die von der Europäischen Kommission angekündigte Klage gegen Ungarn bezüglich des 2021 verabschiedeten „Anti-LGBTIQ+-Propaganda“-Gesetzes. Sie tauschen sich über den erwarteten Vorschlag aus, Hassrede und Hassverbrechen als EU-Verbrechen anzuerkennen, und über den neuen Queer Summit, der im Juni 2023 vom Europäischen Parlament organisiert werden soll. Schließlich sprechen Marc und Kim über ihre Beziehung zur queeren Gemeinschaft in Brüssel.
Um diese erste Folge anzuhören, klicken Sie unten.