Im Anschluss an die jüngsten Wahlen zum Europäischen Parlament hat Forbidden Colours einen Brief an alle neu gewählten Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdEP) gesandt, die sich demokratischen Prinzipien verpflichtet fühlen. Diese Initiative zielt darauf ab, die Zusammenarbeit in der kommenden Legislaturperiode zu fördern, um die Menschenrechte von LGBTIQ+-Personen in Europa zu schützen und voranzubringen. Forbidden Colours hofft, über das United4Diversity-Netzwerk (U4D) die produktive Arbeit mit jenen MdEP fortzusetzen, die unsere Mission zur Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten teilen.
Das U4D-Netzwerk ist eine breite Koalition, die die Zivilgesellschaft, politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Unternehmen vereint, um den wachsenden Bedrohungen durch Anti-Gender- und Anti-LGBTIQ+-Bewegungen in ganz Europa zu begegnen. Als Sekretariat von U4D arbeitet Forbidden Colours mit Partnern wie Justice for Prosperity und RECLAIM zusammen, um diesen Bewegungen entgegenzuwirken und die Demokratie zu unterstützen.
Es liegen jedoch neue Herausforderungen vor uns. Untersuchungen von Forbidden Colours deuten darauf hin, dass zwischen 35 und 40 % des derzeitigen Europäischen Parlaments zu Anti-LGBTIQ+-Positionen neigen könnten – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 25 % der vorangegangenen Amtszeit. Diese alarmierende Statistik unterstreicht die Bedeutung des Aufbaus starker Allianzen mit MdEP, die sich für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit für LGBTIQ+-Personen einsetzen.
Forbidden Colours hat um Treffen mit interessierten MdEP gebeten, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit in dieser kritischen Zeit zu erörtern. Da die Angriffe auf LGBTIQ+-Gemeinschaften weiter zunehmen, sind wir davon überzeugt, dass dieses Thema im Zentrum des umfassenderen Kampfes zum Schutz der Demokratie in Europa steht.
Gemeinsam mit unseren Partnern im U4D-Netzwerk bleibt Forbidden Colours standhaft in unseren Bemühungen, Anti-Rechte-Bewegungen entgegenzuwirken und die Gleichberechtigung für alle zu fördern, aber heute mehr denn je suchen wir die Unterstützung der gewählten Vertreter Europas.