BERICHT: Bedrohungen der Rechte bei den Vereinten Nationen

Am 16. November organisiert das Political Network for Values eine Konferenz gegen Rechte und Demokratie im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Die Konferenz konzentriert sich auf die Etablierung einer transatlantischen Weltordnung, die LGBTIQ+-Gemeinschaften zum Sündenbock macht und der Geschlechtergleichstellung entgegenwirkt.

Daher veröffentlicht Forbidden Colours einen neuen Bericht, der die laufenden Initiativen gegen Rechte und Demokratie bei den Vereinten Nationen beleuchtet. Der Bericht stellt fest, dass der Aufstieg dieser Narrative und Politiken durch staatliche und nichtstaatliche Akteure eine Bedrohung für die grundlegenden Prinzipien der Menschenrechte darstellt, wie etwa die Universalität. Darüber hinaus warnt der Bericht auch vor einem schrumpfenden zivilgesellschaftlichen Raum für Organisationen, die die Rechte von LGBTIQ+-Gemeinschaften verteidigen, und schlägt Maßnahmen vor, um eine weitere Entwicklung in diese Richtung zu verhindern.

Während die Institutionen der Vereinten Nationen zunehmend aktiver bei Themen wie der Inklusion von LGBTIQ+ werden, versuchen ultrakonservative staatliche und nichtstaatliche Akteure, sich für eine restriktivere und weniger universelle Anwendung grundlegender internationaler Menschenrechtsprinzipien einzusetzen. Diese Kräfte entwickeln separate Wege, die sich zwar derzeit auf LGBTIQ+-Gemeinschaften konzentrieren, jedoch das klare Ziel haben, die Menschenrechte für alle infrage zu stellen.

Rémy Bonny

Autor des Berichts & Geschäftsführer, Forbidden Colours